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Chronologie der europäischen Seekriege 1793 - 1815 Band 1 : Von 1793 bis zum Frieden von Amiens 1802 von Thomas Siebe Sprache: Deutsch Broschiert - 224 Seiten - BoD ISBN 978-3-8423-2883-9 Erschienen: September 2010 Bei AMAZON bestellen Mehr Infos Beispiel-Seiten Beispiel 1 - Beispiel 2 - Beispiel 3 | SEESCHLACHT . TKDie Seekriege, Seeschlachten
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SEESCHLACHT.TK - Das Buch
Napoleons gefallene Göttinnen |
Kurzbiographie
Als 1. Offizier desselben Schlachtschiffes gelang ihm am 3. September 1800 ein Husarenstück, als er zusammen mit James Hillyar die beiden spanischen Korvetten PAZ (22) und ESMERALDA (22) aus dem Hafen von Barcelona entführen konnte. Dafür wurde er zum Commander befördert.
Im August 1803 wurde Charles Schomberg zum Kapitän z.S. befördert und Kommandant der MADRAS (50) beim Geschwader von Konteradmiral Sir Richard Bickerton im Mittelmeer.
Im selben Jahr war Schomberg mit der MADRAS bei Bickertons Vermittlungsversuch zwischen Türken und Mamelucken, zwischen denen Kämpfe ausgebrochen waren, vor Alexandria dabei. Nach einer Meuterei Mai 1803 auf der AGINCOURT (64 - Ryves) war er kurzzeitig im Kommando des Linienschiffes, dann wieder an Bord der MADRAS, auf der er bis 1807 das Kommando führte. Die MADRAS war seit 1805 als Wachschiff in Valetta, Malta stationiert.
Von 1807 bis 1808 war Charles Schomberg Flaggkapitän von Konteradmiral Sir Sidney Smith auf dem Linienschiff HIBERNIA (110), daß vor der portugiesischen Küste bzw. der Mündung des Tagus zum Einsatz kam. Smith leitete mit seinem Geschwader 1807 die Evakuierung des portugiesischen Königshofs nach Südamerika, die HIBERNIA blieb jedoch vor dem Tagus, wo sie mit einem Teil des Geschwaders 1808 ein starkes russischen Geschwader festsetzte.
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Geheimauftrag Mauritius
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1810 kommandierte Schomberg die ASTREA (36) (oder ASTRAEA ), mit der er zum Blockadegeschwader für Mauritius gehörte und später am Kap der Guten Hoffnung unter Konteradmiral Robert Stopford stationiert wurde.
Im Indischen Ozean sollte der Kapitän dann seinen größten militärischen Erfolg feiern, der ihm jedoch nicht die erwartete Karriere brachte:
Im Mai 1811 war Schomberg Kommodore der englischen Fregatten, die vor Madagaskar das Fregattengeschwader des französischen Kommodore Roquebert abfingen und in der Schlacht vor Tamatave besiegten. Obwohl die Briten unter Schombergs Kommando einen in der Bilanz glänzenden Sieg feiern konnten, hatte diese Seeschlacht wegen Schombergs kritischem Bericht über den Kapitän der GALATEA, Woodley Losack, ein Nachspiel, das einen schweren Schatten auf diesen Erfolg warf.

Im Jahr 1813 bzw. 1814 (Patentausfertigung) übernahm Schomberg das Kommando über die Fregatte NISUS (36), weil deren Kommandant Beaver im April 1813 starb. Von 1818 bis 1824 führte Schomberg, seit 1820 Kommodore, das Kommando über die Linienschiff ROCHFORT (80) und war von 1828 bis 1832 Oberkommandierender am Kap.
Von 1833 bis 1834 war Schomberg Gouverneur der Karibikinsel Dominica, zu diesem Zeitpunkt englische Kolonie.
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